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Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau informiert: Sturmaufarbeitung nur mit technischer Hilfe

Meldung vom 11.02.2020

Sturmaufarbeitung 1

Das Sturmtief „Sabine“ hat in den Wäldern der Region für Einzel- und Nesterwürfe gesorgt. Bei der Aufarbeitung der Sturmschäden muss unbedingt Forsttechnik eingesetzt werden. Der Einsatz von Harvestern, Baggergreifern und Seilwinden ist unabdingbar.

Sturmschäden im Wald sind besonders gefährlich durch
- Eingespanntes und gebrochenes Holz
- Hängengebliebene Äste und Kronenteile
- Kippende Wurzelteller
- Ausschlagende Stämme
- Stehengebliebene Baumstümpfe

Die Aufarbeitung ohne technische Unterstützung hat in der Vergangenheit Todesopfer gefordert.
Deshalb gilt nach dem Sturm:
- Ruhe bewahren und sich einen Überblick verschaffen.
- Wo immer möglich Harvester einsetzen.
- Sammeleinschläge durch die Waldbesitzervereinigungen und Forstbetriebsgemeinschaften nutzen.
- Zertifizierte Forstunternehmer mit der Aufarbeitung beauftragen.
- Händische Aufarbeitung darf nur von Forstprofis mit technischer Unterstützung durchgeführt werden (Seilwinde, Baggergreifer).

Technikeinsatz rettet Menschenleben.

BU kleines Foto: Sturmtief "Sabine" hat Spuren hinterlassen
BU großes Foto: Sturmschäden am besten mit dem Harvester aufarbeiten

(Text und Fotos: Alois Frühmorgen; Pressestelle Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau)