Bayernwerk Netz informiert: Ankündigung von Baugrunduntersuchungen in Regenstauf

Die Bayernwerk Netz GmbH wird ab Januar 2026 an der 110-kV-Leitung zwischen Schwandorf und Regensburg die Bodenbeschaffenheit untersuchen.
Diese Baugrunduntersuchungen bereiten die geplante Erneuerung der Hochspannungsleitung zwischen den Umspannwerken Schwandorf und Regensburg vor. Das Stromnetz wird verstärkt, um dem wachsenden Strombedarf sowie dem Ausbau regenerativer Stromerzeugung in der Region Rechnung zu tragen. Zur Vorbereitung der Planung und als Basis für eine reibungslose Baudurchführung untersucht die Bayernwerk Netz GmbH anhand von Bohrungen die geologischen und hydrologischen Verhältnisse des Bodens. Für die Arbeiten hat die Bayernwerk Netz GmbH die Firma Dr. Spotka und Partner GmbH beauftragt.
Ablauf der Baugrunduntersuchungen
Die Baugrunduntersuchungen finden voraussichtlich zwischen Januar und März 2026 im Gemeindegebiet Regenstauf statt.
Die Bohrungen nimmt die Firma Dr. Spotka und Partner GmbH an den Masten der bestehenden Leitung bzw. an den rückzubauenden Masten vor.
Für die Arbeiten kommen Bohrgeräte und Raupenfahrzeuge zum Einsatz.
• Bohrtiefe vrsl. bis zu 15 Meter
• Maximaler Durchmesser Bohrloch ca. 15 Zentimeter
• Anfahrt zu Bohrpunkten über möglichst kurze und
schonende Route
• Dauer der Arbeiten: i.d.R. 1 Werktag pro Bohrloch
Die rechtliche Grundlage für die Baugrunduntersuchung ist der §44 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG).
Die entstandene Öffnung wird umgehend nach der Untersuchung fachgerecht verfüllt und in Anspruch genommene Flächen wiederhergestellt.