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Beginn der Versuchsbohrung Hahnenberg

  • Aus dem Rathaus
Versuchsbohrung Hahnenberg
U. Pesold/Markt Regenstauf v. l.: Geschäftsleiter Andreas Liegl, 1. Bürgermeister Josef Schindler, Sebastian Tafelmeier und Wassermeister Peter Lotter auf der Baustelle

Der Eigenbetrieb Wasserwerk Regenstauf sucht am Hahnenberg einen neuen Grundwasserbrunnen für die öffentliche Wasserversorgung. Die Suche nach einem neuen Brunnenstandort ist notwendig geworden, weil der Freistaat Bayern die Nutzung von Tiefengrundwasser einschränken will. Aktuell nutzt das Wasserwerk aus dem Brunnen Unterhub gewonnenes Tiefengrundwasser zur Mischung mit Grundwasser aus den Brunnen Diesenbach. Damit kann für das Versorgungsgebiet Regenstauf (östlich der Autobahn) qualitativ einwandfreies Trinkwasser geliefert werden.

Nachdem das Landratsamt Regensburg Ende September die wasserrechtliche Erlaubnis für die Versuchsbohrung erteilt hatte, hat die Firma Tafelmeier Tiefbrunnen-Bau GmbH aus Taufkirchen/Vils den Auftrag für die Versuchsbohrung erhalten. Der Standort der Brunnenbohrung befindet sich südlich des Hahnenbergs in der Nähe zur Anschlussstelle Regenstauf der Autobahn A 93. Die Bohrtiefe beträgt bis zu ca. 130 Meter. Die Ausgaben für die Versuchsbohrung betragen zuzüglich der Umsatzsteuer rund 300.000 Euro. Die Arbeiten werden vom Sachverständigenbüro Anders & Raum aus Velden betreut.

Bürgermeister Josef Schindler, Wassermeister Peter Lotter und Geschäftsleiter Andreas Liegl erhielten zu Beginn der Bauarbeiten einen Eindruck von der Baustelle.

Sollte die Versuchsbohrung erfolgreich sein, ist geplant den Standort als Brunnen für die Wasserversorgung Regenstauf auszubauen. Aufgrund der Nähe zum Hochbehälter Mühlholz würde der Standort die Anlagen des Wasserwerks gut ergänzen.

Bürgermeister Josef Schindler bedankte sich beim Grundstückseigentümer für die wohlwollende Unterstützung. Gleiches gilt auch für die Autobahn GmbH, die ein Grundstück für die Versickerung von Bohr- und Spülwasser stellt.

 

(Text: A. Liegl)

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