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2017

Oktober 2017     Umbau der Ortsdurchfahrt

Das Büro SHL Architekten und Stadtplaner aus Weiden erhielt nach der Durchführung eines europaweiten VOF-Verfahrens den Planungsauftrag für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt.
Neben fortlaufender Information der Fachstellen, wurde von Anfang an großer Wert darauf gelegt, die Bürger und die Betroffenen an der Planung zu beteiligen. Bereits am 02.04.2014 wurde mit dem 2. Entwicklungs­forum die Planungsphase gestartet. Das Gestaltungskonzept des Büros SHL Architekten und Stadtplaner sieht vor die Ortsdurchfahrt von Regenstauf im Bereich zwischen Regenbrücke und Einmündung Hindenburgstraße in den nächsten Jahren umzugestalten. Bei der Konzeptentwicklung waren sowohl das Staatliche Bauamt Regensburg und die Regierung der Oberpfalz als auch die Lenkungsgruppe und der Marktgemeinderat intensiv eingebunden. Im Ergebnis soll die Straße eine einheitliche Breite von 6,20 Metern erhalten und wo es möglich ist, der Gehweg verbreitert werden. Die bis dato seitlich auf der Fahrbahn angelagerten Stellplätze sollen vollständig auf die Nebenflächen verlagert werden.

Die Schaffung von Barrierefreiheit im öffentlichen Raum wird von der Bayerischen Staatsregierung für ganz Bayern gefordert. Um dies nachhaltig umsetzen zu können, wurde mit dem Beschluss des Marktgemeinderates vom 08.09.2015 ebenfalls das Büro SHL beauftragt, ein Konzept zum Thema Barrierefreiheit zu erstellen. Das Konzept dient ebenfalls als Grundlage für die Überplanung der Ortsmitte. Vor allem durch die Wahl eines glatten und zugleich nicht rutschigen Granitpflasters können die Gehwege nicht nur für gehandicapte Menschen, sondern auch für Senioren mit Rollatoren und für Mütter mit Kinderwägen verbessert werden. Auch für Blinde wird es zur Orientierungshilfe auf den Gehwegen Tastfelder geben. Die Planung wurde mit dem Behindertenbeauftragten des Landkreises Regensburg fortlaufend abgestimmt.
Bereits in der Sitzung des Marktgemeinderates vom 08.11.2016 wurde der Beschluss gefasst, einen ersten Bauabschnitt, vom Thomas Wiser Haus bis zum Kultur- und Mehrgenerationenhaus, zu bauen. Leider wurde nach der Durchführung einer öffentlichen Ausschreibung von keiner Firma ein Angebot abgegeben. Dies nahm man zum Anlass, erneut mit den direkt von der Maßnahme Betroffenen, den Gewerbetreibenden und den Anliegern, im Rahmen von mehreren Informationsveranstaltungen eine Erweiterung des Baufeldes zu diskutieren. Da geplant ist, über den Winter auszuschreiben und mit der Baustelle zu beginnen sobald es im Frühjahr die Witterung zulässt, kann dadurch mit günstigeren Preisen gerechnet werden. Des Weiteren spart man sich Kosten für das Einrichten der Baustelle, welche bei der Erweiterung des ersten Abschnitts bis zur Regenbrücke dann nur einmal anfallen. Im Gespräch mit den Bürgern wurde zudem deutlich, dass die Mehrheit lieber eine längere Bauzeit für den Bau eines größeren Abschnitts in Kauf nehmen würde, als den Behinderungen mehrere Jahre in Folge ausgesetzt zu sein. Der Werbering hingegen vertrat die Meinung, die dem Markt Regenstauf auch mit Schreiben vom 18.08.2017 zugetragen wurde, dass die Bauzeit maximal drei Monate betragen solle und die Maßnahme, bis auf den Zeitraum der Asphaltierarbeiten, im Zuge einer halbseitigen Straßensperrung mit Ampelschaltung umgesetzt werden sollte. Das Büro SHL Architekten und Stadtplaner stellte daher in der Sitzung der Lenkungsgruppe am 28.08.2017 die Details zum möglichen Ablauf sowie zu den Kosten vor. Die Lenkungsgruppe fasste daraufhin den Empfehlungsbeschluss die Ausbaustrecke vom Thomas Wiser Haus bis zur Regenbrücke zu erweitern. In der Lenkungsgruppe wurde zudem angeregt zu prüfen, inwieweit eine Verkürzung der Bauzeit durch den Bau im Rahmen einer Vollsperrung möglich wäre.
Nach Rücksprache mit der Verkehrsbehörde beim Landratsamt Regensburg, der Polizei und dem Staatlichen Bauamt wurde eine Vollsperrung der B15 im Bereich der Regenstaufer Ortsmitte als äußerst problematisch gesehen. Neben dem generell sehr starken Verkehrsaufkommen auf der Bundestraße ist der Hauptgrund hierfür, dass die B15 die Bedarfsumleitung zur Autobahn ist. Die Behörden würden daher einer Vollsperrung über den Zeitraum der Baumaßnahme nicht zustimmen. In der Sitzung des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses vom 26.09.2017 wurde der Umbau der Ortsdurchfahrt unter Betrachtung der vorher dargelegten Sachlage erneut vorberaten. Danach wurde der Empfehlungsbeschluss an den Marktgemeinderat gefasst, den Bauabschnitt um die Strecke vom Kultur- und Mehrgenerationenhaus bis zur Regenbrücke zu erweitern und mit einer halbseitigen Straßensperrung zu bauen. In der Sitzung des Marktgemeinderates vom 10.10.2017 wurde daraufhin hierzu der Maßnahmenbeschluss gefasst.

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem nachfolgendem Beitrag aus der Mittelbayerischen Zeitung.

Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 12.10.2017

 

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