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2014

November 2014     Vorbereitende Untersuchungen gemäß § 141 BauGB "Ortsmitte Regenstauf mit westlich angrenzenden Flächen zum Regen und zur Bahnlinie"

Die Vorbereitenden Untersuchungen liefern Beurteilungsgrundlagen über die Notwendigkeit der Sanierung der Ortsmitte. Der vorliegende Entwurf (Stand September 2014) wurde in der Sitzung des Marktgemeinderates am 1. Oktober 2014 zur Kenntnis genommen und die Verwaltung damit beauftragt, mit der Beteiligung der Öffentlichkeit nach §137 BauGB und der öffentlichen Aufgabenträger nach §139 BauGB fortzufahren.

Nachfolgend finden Sie die Vorbereitenden Untersuchungen aufgeteilt in zwei Teile als Download:

Entwurf VU Regenstauf Teil 1
Entwurf VU Regenstauf Teil 2


November 2014    Platz beim Kulturhaus beschlossen

In der Sitzung des Marktgemeinderates vom 11.11.2014 wurde die Planung für die Freianlagen beim Kulturhaus, die vom Büro SHL Architekten und Stadtplaner vorgestellt wurden, einstimmig beschlossen. Die Maßnahme wurde bereits mit der Regierung der Oberpfalz besprochen und soll Anfang 2015 mit Städtebauförderungsmitteln umgesetzt werden. Das Konzept des Platzes wurde in den letzten Monaten mit Beteiligung der Öffentlichkeit und der Lenkungsgruppe entwickelt und mehrfach dem Marktgemeinderat sowie den Bürgern präsentiert. Eine besondere Chance sehen die Planer darin, dass das Regenstaufer Wahrzeichen Schlossberg in die Ortsmitte bis zur Hauptstraße wirken und dadurch auch leichter erreichbar werden kann. Neben dem Kulturhaus entsteht ein multifunktionaler Platz aus Naturstein, der in Zukunft den Nutzern des Kulturhauses bzw. für Festivitäten zur Verfügung steht. Durch den Abbruch der Mauer im Bereich des provisorischen Parkplatzes beim Kulturhaus kann der Platz bis zur Straße heruntergezogen werden. Die geringe Steigung in Zusammenhang mit gehfreundlichem Belag ermöglicht zudem einen barrierefreien Zugang des Grundstückes von der Hauptstraße aus. Die Treppe, die momentan zum oberen Eingang führt, wird verlagert, damit diese auch von der Straße aus sichtbar ist. Es wird später möglich sein, entweder auf direktem Weg über die Treppe zu laufen oder über die serpentinenförmigen Wege (mit einer Steigung unter 6%) durch einen Park mit schlossähnlicher Bepflanzung nach oben zu spazieren. Zwischen den Wegen werden Blumen sowie Formgehölze gepflanzt und Sitzgelegenheiten integriert. Durch spezielle Akzentbeleuchtung sollen das Kulturhaus und die Wege in Zukunft in Szene gesetzt werden.  

Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung - Sitzung des MGR 11.11.14
Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung - Vorstellung der Planung beim Kulturhaus 


August 2014      Kommunales Förderprogramm zur Fassadengestaltung

Im August konnte bereits die erste private Maßnahme im Zuge des Fassadenprogramms umgesetzt werden. Nachdem eine städtebauliche Beratung durch das Büro SHL Architekten und Stadtplaner erfolgte, wurde vom Architekten Dr. Lehner, der im Auftrag des Marktes Regenstauf private Bauberatungen durchführt, eine fachliche Stellungnahme für das zu sanierende Gebäude angefertigt. Da die Fassade des Wohngebäudes stellenweise erhebliche Feuchtigkeitsschäden aufwies, wurde von Dr. Lehner eine komplette Putzerneuerung empfohlen. Großflächige Putzerneuerungen im künftigen Sanierungsgebiet Ortsmitte sind im Rahmen des Fassadenprogramms mit 30% förderfähig. Nachdem die erforderlichen drei Angebote für Putzerneuerung inklusive Anstrich vorgelegt wurden, konnte vom Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss ein Zuschuss in Höhe von ca. 3.800 € genehmigt und nach Beendigung der Maßnahme ausgezahlt werden. Einen anschaulichen Vorher-Nachher Vergleich finden Sie über den nachfolgenden link.

Vorher-Nachher Vergleich


Juli 2014    Parkraumkonzept – Erste Ergebnisse der Erhebungen

Im Juli konnten die Verwaltung, die Arbeitsgruppe „ruhender und fließender Verkehr“ sowie die Lenkungsgruppe über die Ergebnisse der Parkraumuntersuchung, die vom Büro GEO.VER.S.UM durchgeführt wurde, informiert werden. In der Untersuchung wurde neben dem Parkverhalten in der Ortsmitte auch der fließende Verkehr genauer betrachtet. Momentan fahren auf der B15 täglich ca. 13.000 Fahrzeuge durch die Ortsmitte von Regenstauf. Der Schwerverkehr (LKW, Bus) spielt mit durchschnittlich 390 Fahrzeugen pro Tag eine wesentlich geringere Rolle. Zwischen 7.00-18.00 Uhr wurde zudem das Fußgänger- und Radfahreraufkommen festgehalten. Besonders auffällig war das Aufkommen im Bereich des Marktplatzes. Hier überquerten zum Zeitpunkt der Zählungen 1020 Fußgänger die Bundesstraße. Fahrradfahrer konnten entlang der Ortsdurchfahrt, obwohl es am Erhebungstag nicht regnete, dagegen nur 80 Stück gezählt werden. Die Zahlen belegen erneut, dass es im Rahmen der Erneuerungsmaßnahmen sehr wichtig sein wird, den Ort und speziell die Ortsdurchfahrt fußgänger- und fahrradfreundlicher zu machen.

Die Parkraumerhebung wurde an insgesamt drei Tagen durchgeführt. Ursprünglich waren lediglich zwei Tage (ein Wochentag und ein Samstag) geplant. Nach Absprache mit dem Werbering wurde beschlossen die Erhebung lieber an zwei umsatzstarken Wochentagen durchzuführen. Festgelegt wurden Donnerstag, der 22.05.14 und Mittwoch, der 26.05.14. Da jedoch zu diesen Zeitpunkten die Parksituation in der Hauptstraße und in einem Betriebshof aufgrund von Baustellen leicht verändert war, wurde an einem dritten Tag, am Mittwoch den 09.07.14 eine Vergleichserhebung vorgenommen. Um Aussagen über das Parkverhalten treffen zu können, wurden sämtliche Stellplätze im Untersuchungsgebiet erhoben und in die Kategorien „öffentliche“, „betriebliche“ oder „private“ Stellplätze eingeteilt. Das Untersuchungsgebiet beschränkte sich dabei auf die Ortsmitte von Regenstauf. Jeder einzelne Stellplatz wurde an den Erhebungstagen im 30 Minuten Takt abgegangen und die darauf parkenden Fahrzeuge statistisch festgehalten. Die privaten Stellplätze wurden soweit es möglich war von außerhalb der Grundstücke gezählt. Über sog. Belegungsquoten und die Bestimmung der Parkdauer kann man im Ergebnis relativ genaue Aussagen über das Parkverhalten der Nutzer treffen (Kurzzeit- bzw. Langzeitparker). Durch die Anzahl der freien Stellplätze kann man zudem auch Rückschlüsse ziehen, an welchen Stellen ausreichend oder zu wenig Stellplätze vorhanden sind bzw. ob diese vielleicht anders organisiert werden müssten. Um genaue Aussagen über die Anzahl von Parkplätzen treffen zu können, ist auch die Bestimmung des Bedarfs notwendig. Dazu wurde für den Einzelhandel, die Dienstleistungsbetriebe, die Gastronomie und die öffentlichen Einrichtungen in der Ortsmitte nach der Stellplatzverordnung aus der Bayrischen Bauordnung der Stellplatzbedarf ermittelt und mit der tatsächlich vorhandenen Anzahl verglichen. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass mit dem neu geschaffenen Parkplatz am Suttenweg in der Ortsmitte generell genug Stellplätze vorhanden sind. In der Untersuchung wurde jedoch auch klar, dass an einigen Standorten Verbesserungen notwendig sind.

Zusammenfassend kann durch die Ergebnisse folgendes belegt werden:
Im Bereich des Marktplatzes sind des Öfteren alle Stellplätze belegt. Es findet hier sog. Parksuchverkehr statt. Im Bereich der Hauptstraße um den Marktplatz wäre es vorteilhaft, wenn dort weitere Stellplätze zur Verfügung stünden. Es würde sich hier anbieten, gesperrte Betriebshöfe für die breite Öffentlichkeit zugängig zu machen. Zudem werden laut Untersuchung wichtige Stellplätze, die eigentlich für Kurzzeitparker ausgeschildert sind, von Langzeitparkern belegt (Fehlbelegungen). Im Gegensatz dazu wird der westliche Teil des Parkplatzes Hauptstraße 27 so gut wie gar nicht wahrgenommen. Es sind darauf noch erhebliche Kapazitäten frei. In diesem Bereich sollte neben einer besseren Ausschilderung auch eine Attraktivierung durch bauliche Maßnahmen erfolgen. Im nächsten Schritt wird die Arbeitsgruppe für ruhenden und fließenden Verkehr zusammen mit dem Planungsbüro und der Verwaltung ein Parkraumkonzept erarbeiten. Im Rahmen dieser Gruppenarbeit werden die einzelnen Parkmöglichkeiten in der Ortsmitte betrachtet und verschiedene Möglichkeiten einer Organisation erörtert. Hierbei muss vor allem über Parkzeitbeschränkungen und den Nutzen eines Parkleitsystems gesprochen werden. Sobald das Konzept fertig gestellt ist, wird dieses der Lenkungsgruppe vorgestellt. Im Anschluss daran soll das fertige Konzept vom Marktgemeinderat gebilligt werden.

 
Mai  2014      Vorbereitende Untersuchungen

Nach der Fertigstellung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK), welches Leitlinien zur Städtebaulichen Entwicklung für die nächsten Jahrzehnte liefert, bedarf es zur Vorbereitung eines Sanierungsgebietes im Bereich der Ortsmitte Regenstauf sogenannter Vorbereitender Untersuchungen gemäß § 141 Baugesetzbuch (BauGB). In diesen Vorbereitenden Untersuchungen werden durch das vom Markt Regenstauf beauftragte Büro D I S Dürsch Institut für Stadtentwicklung bestehende Funktions- und Substanzschwächen dokumentiert, um die Voraussetzungen für die förmliche Festlegung eines Sanierungsgebietes gemäß § 142 BauGB zu prüfen, bzw. auch den Einsatz von Städtebauförderungsmitteln zu begründen. Das Untersuchungsgebiet wurde für den Kernbereich „Ortsmitte Regenstauf mit westlich angrenzenden Flächen zum Regen und zur Bahnlinie“ festgelegt. In diesem Gebiet gibt es auffallende Schwächen und Mängel, z.B. einige Leerstände, eine starke Beeinträchtigung durch die B15 sowie etliche Schäden an Gebäuden. Diese Punkte berühren die Belange der Eigentümer, welche wir im Sinne der Beteiligung und Mitwirkung der Betroffenen besonders einbeziehen möchten. Um besser auf die Beteiligten eingehen zu können, haben wir das Untersuchungsgebiet Ortsmitte Regenstauf in vier Teilquartiere aufgeteilt: Bereich Nord, Bereich Mitte, Bereich Süd, Bereich West.

Anfang Mai fanden nun für das Gebiet der Ortsmitte von Regenstauf die ersten Teilveranstaltungen zur Bürgerbeteiligung statt. Dafür wurden jeweils bei gastronomischen Betrieben in den jeweiligen Quartieren Räumlichkeiten gemietet. Somit war neben dem besseren Dialog zwischen den benachbarten Eigentümern auch die Möglichkeit gegeben der örtlichen Gastronomie ein wenig Umsatz zu bereiten. Einen Überblick über die Inhalte und die Ergebnisse der Teilveranstaltungen finden Sie über die nachfolgenden Links:

Teilveranstaltung VU Bereich Mitte
Teilveranstaltung VU Bereich Süd
Teilveranstaltung VU Bereich Nord

Nachdem in Kürze die letzte Teilveranstaltung folgt, wird es im Anschluss daran eine zweite große Bürgerveranstaltung zur Vorbereitenden Untersuchung geben. In dieser werden dann die Gesamtergebnisse der Untersuchung präsentiert und in einem Rahmenplan dargestellt. Auch zu dieser Veranstaltung sind neben den Eigentümern auch wieder alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Termin wird rechtzeitig über die örtliche Presse bekannt gegeben.


April  2014      2. Entwicklungsforum

Am 2.April 2014 fand in der Jahnhalle das 2. Regenstaufer Entwicklungsforum statt. Nachdem bei der ersten Bürgerveranstaltung im Programm „Aktives Zentrum“ noch der gesamte Markt Regenstauf im Zuge der Erstellung des Entwicklungskonzeptes im Fokus stand, konzentriert sich jetzt in der Umsetzungsphase das Augenmerk auf die Ortsdurchfahrt. Für die Planungen Rund um die Bundesstraße B15 (Querungshilfen, Platz beim MGH, etc) wird in Zukunft das Büro SHL Architekten und Stadtplaner aus Weiden zuständig sein. Diese bekamen als Gewinner des VOF-Verfahrens (europaweite Ausschreibung) den Auftrag zum Umbau der Ortsdurchfahrt.
Am Mittwoch in der Jahnhalle erhielten jetzt auch die Bürger die Möglichkeit an der ersten öffentlichen Vorstellung des Büros SHL teilzunehmen. Dabei erläuterte der Inhaber Dr. Lehner eine mögliche Vorgehensweise sowie einen potentiellen Zeitplan bei der Umsetzung. In der Ortsmitte von Regenstauf soll künftig etwas entstehen, was auch den Ansprüchen der nächsten Generationen gerecht wird. Dazu zählt neben Funktionalität und Aufenthaltsqualität vor allem auch die städtebauliche Gestalt. Auch Schlagwörter wie Barrierefreiheit und Sicherheit wurden in diesem Zusammenhang von ihm genannt. Diese abstrakten Begriffe gilt es jetzt in einen ersten Entwurf zu bringen, der daraufhin unter ständiger Einbeziehung der Öffentlichkeit von mal zu mal konkreter werden soll. Dabei spielen auch die bisher von den Bürgern erarbeiteten Erkenntnisse aus dem ISEK eine tragende Rolle.
Auch Dr. Dürsch war beim Entwicklungsforum anwesend. Sein Büro hat momentan in Regenstauf den Auftrag der vorbereitenden Untersuchung. Diese ist nach §141 BauGB gesetzlich vorgeschrieben, um das Sanierungsgebiet förmlich festzusetzen. Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchung werden die Gebäudestrukturen und Grundstücke genauer untersucht und Funktions- sowie Substanzschwächen aufgezeigt. Auch eine Beteiligung der Öffentlichkeit ist im Rahmen der VU durchzuführen. Dr. Dürsch stellte den anwesenden Bürgern das Vorgehen der künftigen Beteiligung in Regenstauf dar. Die Ortsmitte wird in 4 Teilbereiche (Quartiere) aufgeteilt: Bereich Nord, Bereich Mitte, Bereich Süd und Bereich West. In den kommenden Wochen werden die Eigentümer zu einem Treffen innerhalb ihrer Gruppen eingeladen, um zusammen mit Dr. Dürsch über ihre Gebäude, Gärten und die Quartiere zu sprechen. Da es viele Schnittstellen zu der Planung der Ortsdurchfahrt gibt, werden bei den kommenden Treffen auch immer das Büro SHL anwesend sein.

Artikel vom 04.04.14 aus der Mittelbayerischen Zeitung 

 



 

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