Markt Regenstauf - Landkreis Regensburg
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2015


November 2015    Konzept Barrierefreiheit Ortsmitte Regenstauf

Der Markt Regenstauf plant derzeit den Umbau der Gehsteige in der gesamten Ortsmitte. Die Maßnahme soll in den nächsten Jahren im Rahmen der Städtebauförderung realisiert werden. Da das Thema Barrierefreiheit in der heutigen Zeit immer wichtiger wird, fasste der Marktgemeinderat am 8.September 2015 den Beschluss, vorab ein umfassendes Konzept zur Barrierefreiheit zu erstellen. Dabei soll vor allem auch der Bestand im öffentlichen Raum analysiert und mit den Bürgern und den Fachstellen thematisiert werden. Besonders wichtig ist es auch betroffene Personen am Prozess zu beteiligen. Es wurde daher angestrebt, Senioren, die auf Gehhilfen angewiesen sind und besonders auch Menschen mit Behinderung für das Projekt zu gewinnen.
Dazu fand bereits am 19.11.2015 ein erster Starttermin statt, in dem eine Arbeitsgruppe gebildet und der weitere Ablauf festgelegt wurde. Die Arbeitsgruppe/Projektgruppe versteht sich als interessierter Personenkreis, der die Konzepterstellung permanent begleitet. Alle gewonnen Erkenntnisse und in der Folge auch mögliche Lösungen werden im fachlichen Austausch mit den Stadtplanern und den Vertretern der Verwaltung hinsichtlich möglicher Vor- und Nachteile diskutiert. Die Projektgruppe gibt Handlungsempfehlungen an den Gemeinderat. Zu spezifischen Fragestellungen werden insbesondere in der Lösungsphase weitere Interessensvertreter hinzugezogen (z.B. Behindertenbeauftragter des Landkreises usw.), deren Anregungen in das Konzept integriert werden. Am 10.12.2015 wird im Rahmen einer Ortsbegehung der Arbeitsgruppe eine Bestandsaufnahme stattfinden. Anhand einer durch die Stadtplaner erarbeiteten Checkliste werden verschiedene Bestandssituationen diskutiert (z.B. Oberflächen, Querungsbereiche, Erreichbarkeit Marktplatz....), sowie Wünsche und Anregungen zur Verbesserung der Situationen gesammelt. Die Dokumentation und Aufbereitung der Ergebnisse der Ortsbegehung erfolgt durch die Stadtplaner. Mitte Januar 2016 sollen in einem Treffen der Arbeitsgruppe die Analyse der Bestandsaufnahme vorgestellt und mögliche Lösungen angeboten und diskutiert werden.

Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 21.11.2015


Oktober 2015     Platz beim Thomas Wiser Haus beschlossen

Bereits während der Erstellung des ISEK entstand die Idee den privaten Vorplatz beim Thomas Wiser Haus neu zu gestalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies wurde vom Büro SHL Architekten und Stadtplaner aus Weiden, die den Planungsauftrag für die Ortsmitte nach der Durchführung einer europaweiten Ausschreibung erhielten, in das Gestaltungskonzept für die Ortsmitte von Regenstauf mit aufgenommen. Es sieht vor die Nebenflächen aufzuwerten und durch angelagerte Plätze aufzuweiten. In der Sitzung des Marktgemeinderates vom 13.10.2015 wurde auf Grundlage dieser Planung, der Platz beim Thomas Wiser Haus als nächste Maßnahme im Rahmen der Städtebauförderung einstimmig beschlossen.
Nach dem Platz am Kulturhaus, der noch dieses Jahr fertig gestellt werden wird, ist der Bereich beim Wiser Haus der zweite Abschnitt, der realisiert werden soll. Aktuell ist die Fläche vom Straßenraum aus kaum wahrnehmbar, weil sie von einer Mauer zur Straße hin abgegrenzt wird. Auf der Fläche befinden sich die Stellplätze für das Thomas Wiser Haus, zum Aufenthalt wird kaum Anreiz geboten. Mit der Neugestaltung des Platzes wird die Chance ergriffen, den städtebaulichen Raum Hauptstraße sowohl optisch als auch funktional zu erweitern. Durch das gute Miteinander der Stiftung des Thomas Wiser Hauses und dem Markt Regenstauf stellen sich Synergieeffekte ein, die der Aufwertung des Ortskerns insgesamt förderlich sind. Größere Bereiche der neu zu gestaltenden Fläche verbleiben im Eigentum der Stiftung des Thomas Wiser Hauses. Zwischen dem Markt Regenstauf und der Stiftung werden ein Widmungsvertrag, sowie eine Vereinbarung zur Aufteilung der Kosten geschlossen. Der überwiegende Flächenanteil des Platzes wird öffentlich nutzbar sein. Dies betrifft sowohl die eher zur Hauptstraße hin orientierten Aufenthaltsflächen, als auch einen großen Anteil der Stellplätze. Tom‘s Kulturbühne befindet sich im Keller des Thomas Wiser Hauses und wird bevorzugt in den Abendstunden bespielt. Für den Zeitraum dieser Veranstaltungen soll die Nutzung der Stellplätze ebenfalls gestattet sein.

Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung - Platz beim Wiser Haus


September 2015     Zwischenbericht - Baufortschritt Platz am Kulturhaus

Als eine der ersten Maßnahmen in der Ortsmitte von Regenstauf wird momentan die Freifläche neben dem Kulturhaus neu gestaltet. An dieser Stelle befand sich früher das Polizeigebäude sowie im oberen Bereich des Grundstückes die Garagen für Dienstfahrzeuge und eine Waschhalle. Vor einigen Jahren wurde das Gebäude abgebrochen und die Fläche an der Bundesstraße zur Zwischennutzung in einen provisorischen Parkplatz umgewandelt. Die Garagen blieben vorerst bestehen, um von den Nutzern des Mehrgenerationenhauses und dem Jugendtreff genutzt werden zu können.
Im Rahmen der Erstellung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes wurde in den Arbeitsgruppen und der Lenkungsgruppe über mögliche Nachnutzungen auf dieser Fläche diskutiert. Im Gespräch waren sowohl ein Erweiterungsbau an das Kulturhaus als auch die Herstellung eines neuen Parkplatzes. Da mittelfristig das Kultur und Mehrgenerationenhaus wieder zu einem reinen Kulturhaus werden wird, war es nicht notwendig durch einen Anbau mehr Platz zu schaffen. Das Mehrgenerationenhaus und der Jugendtreff werden in Zukunft an einem neuen Standort die Möglichkeit bekommen sich weiter zu entwickeln.
In der Sitzung des Marktgemeinderates im Oktober 2014 wurde dann das vom Büro SHL Architekten und Stadtplaner entwickelte Konzept einer Parkanlage in Verbindung mit einem multifunktionalen Platz gebilligt. Nachdem die Maßnahme von der Städtebauförderung bewilligt wurde, konnte im Mai 2015 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Im nachfolgenden Artikel aus dem Mitteilungsblatt des Marktes Regenstauf können Sie einen Überblick über den aktuellen Baufortschritt erhalten.

Baufortschritt Platz am Kulturhaus
Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 10.10.15



Juli 2015     Sanierungssatzung Ortsmitte Regenstauf

Am 14.04.2015 wurden in der Sitzung des Marktgemeinderates die vorbereitenden Untersuchungen gemäß §141 BauGB für das Gebiet „Ortsmitte Regenstauf mit westlich angrenzenden Flächen zum Regen und zur Bahnlinie“ gebilligt. Sie werden benötigt, um Beurteilungsgrundlagen für die Erforderlichkeit der Sanierung zu erhalten und dadurch die förmliche Festsetzung des Sanierungsgebietes zu begründen. Die Sanierungssatzung ist Grundvoraussetzung um dauerhaft Städtebauförderungsmittel zu erhalten. Darin wird das Sanierungsverfahren festgelegt, das Sanierungsgebiet bezeichnet sowie per Lageplan eindeutig abgegrenzt und allgemeine Hinweise zur Sanierung gegeben.

Der Marktgemeinderat hat daraufhin in der Sitzung vom 09.06.2015 die Sanierungssatzung beschlossen. Zudem wurde auch die Frist in der die Sanierung durchgeführt werden soll auf zehn Jahre festgelegt. Da für die Durchführung der Sanierung im Falle von Regenstauf nicht das umfassende Verfahren erforderlich ist, reicht es aus das vereinfachte Sanierungsverfahren anzuwenden. Das bedeutet, dass gem. §142 BauGB in der Sanierungssatzung die Anwendung der Vorschriften des dritten Abschnittes (§152 bis §156a BauGB) entsprechend auszuschließen sind. Mit dem §144 BauGB (Genehmigungspflichtige Vorhaben und Rechtsvorgänge) kann die Gemeinde neben dem normalen Baurecht auch durch das sogenannte Sanierungsrecht steuernd einwirken. Nach Rücksprache mit  Herrn Dr. Dürsch vom DIS Dürsch Institut für Stadtentwicklung wurden die verschiedenen Möglichkeiten diskutiert und folgende Empfehlung ausgesprochen: Die Genehmigungspflicht nach §144 Abs.1 wird angewendet, §144 Abs. 2 wird ausgeschlossen.

Das bedeutet, dass neben der Baugenehmigung auch eine Sanierungsrechtliche Genehmigung für Maßnahmen gem. §14 Abs. 1 BauGB notwendig wird. Dies sind alle Maßnahmen für die man eine Baugenehmigung benötigt; z.B. die Errichtung, Änderung o. Nutzungsänderung von baulichen Anlagen; Aufschüttungen u. Abgrabungen größeren Umfangs; Ausschachtungen, Ablagerungen einschl. Lagerstätten. Wenn ein Vorhaben in der Ortsmitte den Zielen der Sanierung entgegensteht und baurechtlich nicht zu verhindern ist, hat die Gemeinde dadurch die Möglichkeit das Einvernehmen zu versagen, sodass von der Genehmigungsbehörde (Landratsamt Regensburg) keine sanierungsrechtliche Genehmigung erteilt wird.

Nach §144 BauGB Abs.1 Nr. 2 BauGB bedürfen aber auch Miet- und Pachtverträge von mehr als einem Jahr der sanierungsrechtlichen Genehmigung der Gemeinde. Nach §144 Abs. 3 BauGB wurden vom Marktgemeinderat allen Mietverträgen für Wohnzwecke im Sanierungsgebiet per Allgemeinverfügung die Genehmigung erteilt. Bei Miet- und Pachtverträgen für gewerbliche Flächen wird ab sofort eine Genehmigung notwendig.

Nachfolgend finden Sie die Sanierungssatzung für das Gebiet: „Ortsmitte Regenstauf mit westlich angrenzenden Flächen zum Regen und zur Bahnlinie“

Sanierungssatzung Markt Regenstauf
Umgriff Sanierungsgebiet


Mai 2015      Baumaßnahme Platz am Kulturhaus

Im Rahmen des Aktiven Zentrums wird dieses Jahr der Außenbereich des Kulturhauses neu gestaltet. Da der Bereich um das Kulturhaus als Bodendenkmal eingetragen ist, wird dort eventuell mit historischen Funden zu rechnen sein. Zu Beginn der Maßnahme sind einige Abbrucharbeiten und Eingriffe in den Boden notwendig. Es wurde daher vom Landesamt für Denkmalpflege und der unteren Denkmalschutzbehörde beim Landratsamt Regensburg gewünscht, die Grabungsarbeiten von einer archäologischen Firma begleiten zu lassen. Am Dienstag den 26.05.2014 starteten die Arbeiten neben dem Kulturhaus. Von der Baufirma wurde zusammen mit der Grabungsfirma eine erste Sondage (Probeschnitt) angelegt. Dabei wurden einige Mauerfragmente sowie Kulturschutt gefunden.

Im Artikel der Mittelbayerischen Zeitung finden Sie eine Zusammenfassung über die archäologische Grabung

Mittlerweile konnten nach Rücksprache mit dem Landesamt für Denkmalpflege die ersten Abbrucharbeiten vorgenommen werden. Die hintere Stützmauer und die Treppenanlage konnten beseitigt werden. Die Mauer an der B15 bleibt während der Bauarbeiten noch stehen, da sie die Baustelle von der B15 optimal abschirmt. Sie soll erst abgebrochen werden, wenn im oberen Bereich der Baustelle keine Arbeiten mehr anstehen. Da im Urkataster von 1832 in diesem Bereich Strukturen enthalten sind, wird auch an dieser Stelle wieder die archäologische Grabungsfirma mit anwesend sein.


April 2015     Billigung der Vorbereitenden Untersuchungen gem. §141 BauGB

Mit dem Abschluss der vorbereitenden Untersuchungen für das Gebiet „Ortsmitte Regenstauf mit angrenzenden Flächen zur Bahnlinie und zum Regen“ liegen die Beurteilungsgrundlagen zur Notwendigkeit der Sanierung vor. Auch die allgemeinen Ziele sowie deren Durchführbarkeit werden darin aufgezeigt. Um die festgestellten Mängel, Defizite und Beeinträchtigungen lösen zu können, ist eine städtebauliche Gesamtmaßnahme zur Erneuerung erforderlich, wie sie bei städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen gem. §136 BauGB, bzw. einer Sanierungssatzung gem. §142 BauGB, gewährleistet ist. In der Sitzung des Marktgemeinderates vom 14.04.15 wurde die Verwaltung daher damit beauftragt, eine Sanierungssatzung für das Gebiet „Ortsmitte Regenstauf mit angrenzenden Flächen zur Bahnlinie und zum Regen“ vorzubereiten. In der nächsten Sitzung des Marktgemeinderates soll darüber Beschluss gefasst werden. Die Satzung erhält mit der ortsüblichen Bekanntmachung ihre Gültigkeit.

Nachfolgdend finden Sie die finale Fassung der vorbereitenden Untersuchung.

VU Ortsmitte Regenstauf Teil 1
VU Ortsmitte Regenstauf Teil 2
VU Ortsmitte Regenstauf Teil 3



Februar 2015    Billigung des Parkraumkonzepts

Bereits während der Aufstellung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes wurde von den Bürgern und den Einzelhändlern neben dem fließenden auch der ruhende Verkehr als außerordentlich wichtiges Thema identifiziert. Daraufhin wurde von der Lenkungsgruppe und dem Marktgemeinderat als Maßnahme der ersten Priorität ein Parkraumkonzept gewünscht und mit der Erstellung das Büro GEO.VER.S.UM beauftragt. Im Rahmen der Untersuchung fand eine sehr intensive Zusammenarbeit mit der Arbeits- und der Lenkungsgruppe statt. Die Bürger nutzten mehrfach die Möglichkeit die umfangreichen Erhebungen von Herrn Pressler vor Ort zu begleiten. Nach Abschluss der ausführlichen Verkehrs- und Parkraumerhebungen wurden die Ergebnisse mit den Bürgern und den Einzelhändlern im Rahmen der Arbeitsgruppe besprochen und in einem Parkraumkonzept zusammengetragen. Dabei wurden wichtige Hinweise aus der Bevölkerung mit eingearbeitet. Im Anschluss wurde das Parkraumkonzept in der Sitzung des Marktgemeinderates vom 10.02.2015 einstimmig beschlossen.
Im Ergebnis lässt sich das Parkraumkonzept wie folgt zusammenfassen: Das bestehende Parkplatzangebot kann durch aufeinander abgestimmte Parkzeiten optimiert werden. Dabei nehmen die erlaubten Parkzeiten vom Ortszentrum zur Peripherie hin zu. Am Marktplatz und in der Ortsdurchfahrt können durch die Begrenzung der Parkdauer auf eine Stunde ausreichend Stellplätze für Besucher von Gastronomie, Dienstleistung und Einzelhandel (Kurzzeitparker) zur Verfügung gestellt werden. Mit der zusätzlichen Überwachung des ruhenden Verkehrs durch den neu gegründeten kommunalen Zweckverband zur Verkehrsüberwachung können die festgelegten Parkzeitbegrenzungen kontrolliert und der Missbrauch eingeschränkt werden. Durch ein Parkleitsystem sollen die Autofahrer in Zukunft besser zu den freien Parkplätzen geleitet werden. Dies wird in der Ortsmitte zu einer deutlichen Entspannung der gesamten Parksituation führen.

Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung - Billigung  Parkraumkonzept


 

 

 

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