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Organisationstyp Instrumente


Das Akkordeon ist ein Musikinstrument, das man mit Gurten vor dem Bauch trägt. Oft nennt man das Akkordeon auch Ziehharmonika da es beim Spielen auseinandergezogen und zusammengedrückt wird. Schifferklavier wird es genannt weil es früher gerne Seeleute auf lange Schiffsreisen mitnahmen.
Auf der rechten Seite gibt es mehrere Reihen mit runden Knöpfen oder mit schwarzen und weißen Tasten wie beim Klavier. Damit spielt man eine Melodie mit einer oder mehreren Stimmen. Auf der linken Seite sitzen die Knöpfe für die Bässe.
Zu jeder Taste oder zu jedem Knopf gehört ein Ventil im Inneren des Instruments. Durch dieses Ventil strömt die Luft, wenn man den Balg auseinanderzieht und wieder zusammendrückt. Dieser Luftstrom bringt dann ein kleines Metallplättchen zum Schwingen. So entsteht der Ton, den wir hören. Die allermeisten Akkordeons haben mehrere Register. Damit kann man verschiedene Töne erzeugen wie bei einer Kirchenorgel.

Die Blockflöte gehört zur Gruppe der Holzblasinstrumente. Ihren Namen hat sie von dem hölzernen Block in ihrem Kopf, der zur Tonerzeugung dient. Die Blockflöte gibt es in verschiedenen Größen von der Subkontrabassblockflöte bis zur Garklein Flöte. Flöten haben die Form einer Röhre, darin sind Löcher angebracht. Die Finger schließen und öffnen diese Löcher.  Wer alle Löcher zudrückt, erhält einen tiefen Ton. Wenn man von unten her ein Loch nach dem anderen öffnet, werden die Töne immer höher. Bei der Querflöte gibt es Klappen über den Löchern, die man schnell und bequem öffnen und schließen kann. An der Musikschule wird das Einstiegsinstrument: Sopranblocklöte und Altflöte unterrichtet.

Die Bratsche gehört zur Gruppe der Streichinstrumente. Jedes Streichinstrument wird mit einem Bogen gespielt. Dieser hat oben eine Spitze und unten einen Frosch, dort sind die Haare festgemacht. Wenn man an der Schraube dreht, spannen sie sich und der Bogen ist bereit zum Spiel. Zum Spielen greift man den Bogen mit der rechten Hand am Frosch und drückt ihn auf die Saiten. Das wohl bekannteste Streichinstrument ist die Violine auch Geige genannt.
Die große Schwester der Geige ist die Viola auch Bratsche genannt sie ist etwas größer als die Geige und klingt deshalb etwas tiefer. Man hält sie auf der Schulter wie die Geige und spielt sie auch ganz ähnlich.
Die Töne der Bratsche sind aber nicht nur tiefer als bei der Geige, sondern sie klingen auch anders. Das kommt daher, dass der Kasten, also der Klangkörper, eigentlich für diese Tonhöhe zu klein ist.
Die Bratsche ist schwieriger zu spielen als die Geige. Man muss den Arm stärker einwärts drehen und die Finger mehr spreizen, weil die Töne weiter auseinander liegen. Geige oder Bratsche spielen fordert ein gutes Gehör.

Cajon (Kistentrommel) dieses Instrument ist eine Kiste aber eine mit vielen Klängen! Man sitzt  auf der Kiste und spielt mit Händen, Stöcken und auch mit den Füßen darauf. An einer der Holzplatten sind innen Stahldrähte befestigt, die beim Schlagen scheppern und schnarren.

Wir nennen es Gesang oder auch Singen, wenn wir mit unserer Stimme Musik machen. Die Stimme funktioniert grundsätzlich wie andere Instrumente auch wir setzen etwas in Schwingung in diesem Fall sind dies die Stimmlippen. Das sind zwei kleine Muskeln in unserem Kehlkopf. Beim Sprechen und Singen passiert folgendes: Luft aus der Lunge strömt durch die Stimmlippen im Kehlkopf. Je nach Spannung der Stimmlippen entstehen höhere oder tiefere Laute. Bei tieferen Tönen schwingen die Stimmlippen langsamer, bei hohen Tönen schneller.
Männer singen allgemein tiefer als Frauen. Auch unter Männern und Frauen gibt es Leute, die verschieden hoch singen. Man spricht hier von verschiedenen Stimmlagen.
Als Kinder können Jungen und Mädchen noch gleich hoch singen. Auch Jungs schaffen hohe Töne. Aber nach dem Stimmbruch werden ihre Stimmen tiefer. Das hört man auch beim Sprechen.
Die Grundvoraussetzungen zum Singen bringt jeder Mensch von Geburt an mit. Um die Stimme aber gekonnt und geschmackvoll einsetzen zu können, ist eine gute musikalische Ausbildung notwendig. Mit speziellen Stimmbildungs- und Gesangsübungen kann man seine Stimme erheblich verbessern.

Gitarren bestehen aus einem hohlen Körper aus Holz, dem sogenannten Korpus, dem Hals mit dem Griffbrett und dem Kopf mit den Wirbeln. Vom Kopf bis zum Steg auf dem Korpus sind die Saiten gespannt. Wenn man an einer Saite zupft, so beginnt sie zu schwingen und erzeugt dabei einen Ton. Dieser Ton gelangt über den Steg in den hohlen Korpus, der den Ton verstärkt.
Die meisten Gitarren haben sechs Saiten. Die sind verschieden dick. Die dickste klingt am tiefsten. Je dünner die Saiten und je stärker sie gespannt sind, desto höher klingen sie.
Am oberen Ende des Griffbretts liegt der Kopf mit den Stimmwirbeln. Mit diesen spannt man die Saiten, so dass sie den richtigen Ton abgeben. Das nennt man das Stimmen der Saiten. Das Holz und die Saiten verziehen sich nämlich mit der Wärme oder der Feuchtigkeit der Luft.
Die klassische Art Gitarre nennt man Konzertgitarre. Diese haben den klassischen hohlen Holzkorpus in Form einer Acht. Konzertgitarren sind der älteste und am weitesten verbreitete Typ Gitarre.
Eine andere Art ist die Elektrogitarre, auch E-Gitarre genannt. Der Korpus von E-Gitarren ist nicht hohl, sondern massiv. Außerdem kann er auch aus einem anderen Material bestehen und hat eine andere Form. Zupft man die Stahlseiten, so werden die Schwingungen von einem Tonabnehmer aufgenommen, der sie in Elektrizität umwandelt. Die elektrischen Signale werden dann in einem Verstärker verstärkt und erklingen aus einem großen Lautsprecher.
Diese elektrischen Töne kann man verzerren und leiser und lauter einstellen. Mit E-Gitarren lassen sich darum viele verschieden klingende Töne erzeugen.

Das Hackbrett ist ein Typ einer Zither, deren Saiten mit Klöppeln angeschlagen werden. Die Klöppel oder Schlägel bestehen aus Holz und können mit Leder oder Filz überzogen sein. Hackbretter sind Saiteninstrumente. Moderne Instrumente haben die Form eines gleichschenkligen Trapezes. Darüber laufen meist über zwei Stege Metall-Saiten. Die Saiten werden mit Stimmwirbeln gestimmt. Bauart und Auswahl der Schlägel haben eine wesentliche Auswirkung auf die Klangfarbe. Zur Erzielung besonderer Effekte kann man die Saiten auch mit den Fingern zupfen.

Weil man bei der Harfe die Saiten mit den Fingern zupft, zählt man sie auch zu den Zupfinstrumenten. Die Harfe spielt man im Stehen oder im Sitzen. Man kippt sie dazu etwas an und lehnt sie an die Schulter und an das rechte Knie.
Die Harfe gehört zu den ältesten Musikinstrumenten. Im Alten Ägypten gab es sie schon vor 5.000 Jahren. Seither wurde die Harfe laufend weiterentwickelt. Bei uns haben die meisten Harfen 47 Saiten und die Pedale, die die Tonhöhe verändern diese sind nicht bei jeder Harfe gleich. Mit den Pedalen kann jede Saite um einen Halbton höher oder tiefer gestimmt werden, dadurch sind alle Tonarten spielbar.
Die Saiten sind auf eine Art Rahmen gespannt. Damit man sich dabei weniger verirrt, sind bestimmte Saiten rot oder blau. Der Rahmen besteht aus einer starken Säule. Sie trägt die Harfe wie die Wirbelsäule bei uns Menschen. Oben am Hals sind Stifte aus Metall eingesetzt, über die man die Saiten spannt. Durch drehen am Stift wird die Saite stärker oder schwächer gespannt, klingt also höher oder tiefer. Auf der dritten Seite befindet sich der Korpus, ein hohler Körper wie bei allen Saiteninstrumenten. Dort verstärkt sich der Klang.
Harfen spielt man oft als Soloinstrument wie das Klavier. Da ist der Musiker also allein auf der Bühne. Es gibt sie aber auch in den Symphonieorchestern und in kleineren Gruppen. Auch in der Volksmusik werden manchmal Harfen gespielt. Meistens sind es dort kleinere Instrumente mit weniger Saiten

Das Wort Keyboard ist ein Sammelbegriff für elektronische Tasteninstrumente. Die Töne bei einem Keyboard werden immer durch Lautsprecher wiedergegeben. Ein Keyboard ist also ebenfalls ein elektronisches Klavier. Während bei einem E-Piano oder Digital-Piano die Tasten dem Klavier nachempfunden sind und sich etwas schwerer nieder drücken lassen, kann man beim Keyboard die Tasten ganz leicht drücken.
Da die Anordnung der Tasten auf einem Klavier und einem Keyboard identisch ist, kann jeder Pianist auch Keyboard spielen und umgekehrt.

Die Klarinette ist ebenfalls ein Holzblasinstrument. Auf dem Mundstück wird ein Rohrblatt befestigt. Die Lippen drücken dieses Blatt gegen den festen Teil des Mundstücks. Mit der Luft beginnt es zu schwingen und öffnet und schließt dabei schnell den Weg der Luft ins Rohr. Das regt die Luftröhre an im Instrument zu schwingen.
Der Ton wird durch den Trichter verstärkt. Der Trichter hat viele Löcher. Manche kann man mit den Fingern zuhalten. Andere werden durch drücken einer Klappe mechanisch geschlossen. Je nachdem, welche Löcher geschlossen oder offen sind, wird der Ton höher oder tiefer.
Klarinetten bestehen heute meistens aus schwarzem Grenadill - Holz. Dieses kommt aus Afrika. Die Klappen bestehen meistens aus einem Metall.
Auch wenn das Material meistens dasselbe ist, muss sich ein Klarinettist in vielen Dingen entscheiden: Die normale Klarinette ist auf B gestimmt. Es gibt aber auch verschiedene andere Stimmungen, die die Klarinetten etwas anders klingen lassen. Außerdem muss entschieden werden welches Griffsystem gespielt wird. Es gibt zwei verschiedene Arten, die Klappen an der Klarinette zu befestigen. Dadurch sind die Griffe manchmal anders. Das am meisten verbreitete System ist das Böhm-System. In Deutschland und Österreich nutzt man aber auch häufig das deutsche System.
Deutsche Klarinetten und Böhm-Klarinetten unterscheiden sich äußerlich nur wenig. Unterschiede gibt es vor allem beim Aussehen der Klappen. Einige Griffe sind auch gleich, die meisten aber leicht unterschiedlich

Das Klavier besteht aus 88 Tasten davon sind 52 weiß und 36 schwarz und 220 Saiten. Die weißen Tasten erzeugen die Tonleiter ohne Vorzeichen, das ist am einfachsten zu spielen. Die schwarzen Tasten erzeugen weitere Halbtonschritte. Alle Tasten zusammen bilden die Klaviatur. Durch Hinunterdrücken einer Taste schlägt mit Hilfe einer komplizierten Mechanik ein Hammer an die Saiten. Jeder Hammer schlägt bis zu drei Saiten an: Für tiefe Töne gibt es eine Saite, für mittlere zwei und für hohe drei Saiten pro Hammer.  Je nachdem wie stark man die Taste anschlägt, desto lauter erklingt der Ton und je länger man eine Taste gedrückt hält, desto länger klingt der Ton.
Auf der linken Seite der Klaviatur befinden sich die Tasten, die die dunklen und tiefen Töne erzeugen und je weiter man nach rechts spielt, desto heller und höher werden die Töne. Mithilfe der Pedale, die unten am Klavier sind, kann man die Töne insgesamt leiser machen, die Töne fortklingen lassen oder sie schneller abklingen lassen.
Von der Bauform her unterscheidet man zwischen dem Klavier und dem Flügel. Das Klavier ist am ehesten mit einem niedrigen Schrank vergleichbar. Die Saiten stehen aufrecht oder leicht schräg. Der Flügel ist größer und tönt dadurch viel kräftiger. Die Saiten sind liegend angeordnet. Flügel braucht man eher für große Räume und für Konzerte.
Eine weiter Form des Klaviers ist das Digital-Piano oder E-Piano eine Erfindung des 20.Jahrhunderts es klingt fast wie ein Klavier doch die Klänge sind elektronisch erzeugt. Das Instrument ist aus verschiedenen Gründen beliebt: 1. Kann es sich nicht verstimmen, denn es hat keine Saiten 2. Kann man es so leise einstellen, wie man will. 3. Ist es leichter und meistens billiger als ein Klavier oder ein Flügel. Das Spielgefühl ist aber oft weniger fein und der Klang nicht ganz wie beim echten Klavier.

Die Okarina eine Art der Flöte ist ein kleines einteiliges Blasinstrument mit einer runden Form. Okarinas bestehen aus gebranntem und glasiertem, luftgetrocknetem Ton, Porzellan oder Holz.

Obwohl die Querflöte seit vielen Jahren aus Metall gefertigt wird, gehört sie zur Gruppe der Holzblasinstrumente zum einen, weil die Schwingung nicht wie bei Blechblasinstrumenten durch die Lippen des Spielers, sondern durch Blasen über eine Kante erzeugt wird, zum anderen, weil Flöten ursprünglich ausschließlich aus Holz gebaut wurden. Das Flötenspiel kann begonnen werden, sobald das Instrument ohne Ermüdungserscheinungen oder Verkrampfung der Arme längere Zeit gehalten werden kann. Flöten haben die Form einer Röhre, darin sind Löcher angebracht. Die Finger schließen und öffnen diese Löcher.  Wer alle Löcher zudrückt, erhält einen tiefen Ton. Wenn man von unten her ein Loch nach dem anderen öffnet, werden die Töne immer höher. Bei der Querflöte gibt es Klappen über den Löchern, die man schnell und bequem öffnen und schließen kann.

Das Saxophon ist ein sehr junges Instrument es wurde erst 1840 entwickelt, es wird aus Messing hergestellt. Das ist eine Metallmischung, in der auch Kupfer verarbeitet ist. Das Instrument ist ein langes, gebogenes Rohr, das weiter unten immer breiter wird.
Dennoch nennt man das Saxophon kein Blechblasinstrument, sondern ein Holzblasinstrument. Der Ton entsteht in erster Linie durch das schwingende Rohrblatt, dieses ist aus Holz wie bei der Klarinette, deswegen ist das Saxophon ein Holzblasinstrument
Saxophone gibt es in verschiedenen Größen manche sind für tiefere Töne gebaut, andere für höhere. Die größten sind so groß, dass sie in einem Ständer gehalten werden, und der Spieler sitzt dazu. Bei den gängigen Größen hat der Spieler ein Trageband um den Hals mit dem hält er sein Instrument. Die Bauform die gut für Kinder bzw. Anfänger geeignet ist, ist das Altsaxophon.

Ein Schlagzeug besteht aus mehreren, mit Fellen bespannten Kesseln sowie Scheiben aus Metall, die man Becken nennt. Diese stehen auf Metallbeinen, bestimmten Ständern oder sind an Halterungen befestigt, sodass man sie bequem erreichen kann. Zum Spielen eines Schlagzeugs nimmt man meistens zwei Stöcke aus Holz in die Hände und schlägt damit von oben auf die Trommeln und Becken.
Manche Trommeln und Becken sind größer, andere kleiner. Dadurch kommen von ihnen verschieden hohe und tiefe Töne. Mit einem Schlagzeug spielt man aber keine Melodien, sondern den Rhythmus eines Liedes.
In der Musik werden oft englische Begriffe benutzt. Beim Schlagzeug ist das auch so. Zum Beispiel wird eine Trommel auch Drum, Tom Tom oder einfach nur Tom genannt. Eine große Basstrommel heißt also Bass-Drum. Die Schlagstöcke werden im Englischen Drumsticks genannt, ein ganzes Schlagzeug heißt Drum-Set. Neben den Trommeln und Becken, die man mit Schlagstöcken spielt, gibt es zwei besondere Teile, die mit den Füßen bedient werden: die große Basstrommel und die „Hi-Hat“.
Die Basstrommel wird über ein Fußpedal gespielt. Hierbei wird mit jedem Tritt auf die Pedale ein Filz- oder Kunststoffklöppel gegen das Fell geschlagen, was einen tiefen und lauten Ton ergibt. Die Hi-Hat besteht aus einem langen, aufrecht stehenden Metallrohr mit einem Pedal am unteren Ende. Am oberen Ende sind zwei Becken montiert, die beim Treten auf das Pedal über eine Feder aufeinander geschlagen werden. Gleichzeitig können diese Becken auch mit den Schlagstöcken gespielt werden.
Unser gängiges Schlagzeug besteht aus Bass Drum (Basstrommel), Snare Drum (kleine Trommel), zwei Hängetoms, Standtom,  Hi-Hat (Ständerbecken)  und Cymbals (Becken).

Eine Ukulele sieht fast wie eine kleine Gitarre aus sie ist nur etwas kleiner, hat aber nur vier Saiten. Ihr Name bedeutet „hüpfender Floh“. Der Name stammt von der Insel Hawaii, auf der das Instrument sehr populär wurde.

Die Violine gehört zu den Streichinstrumenten, jedes Streichinstrument wird mit einem Bogen gespielt. Dieser hat oben eine Spitze und unten einen Frosch, dort sind die Haare festgemacht. Wenn man an der Schraube dreht, spannen sie sich und der Bogen ist bereit zum Spiel. Zum Spielen greift man den Bogen mit der rechten Hand am Frosch und drückt ihn auf die Saiten.
Die Violine auch Geige genannt ist das kleinste unserer Streichinstrumente. Der Geiger klemmt die untere Seite des Kastens zwischen Kinn, Schulter und Brust fest. Die linke Hand hält die Geige am Griffbrett fest und drückt mit den Fingern auf die Saiten. Mit der rechten Hand streicht er mit dem Bogen über die Saiten, damit diese erklingen.
Unsere heutigen Geigen gibt es etwa seit dem 16. Jahrhundert. Sie sind in viele Orchestern die wichtigsten Instrumente, weil sie die höchsten Töne erzeugen und somit die Melodie spielen.
Manche Kinder beginnen schon mit drei Jahren mit dem Geigenspiel, andere ab dem Schulalter. Dafür gibt es besondere Kindergeigen, die etwas kleiner sind. Von der Bezeichnung der Größen darf man sich allerdings nicht täuschen lassen: Eine halbe Geige ist nicht halb so groß, sondern nur um etwa ein Achtel kleiner als die übliche Geige. Das Geigenspiel ist schwierig zu erlernen. Schon bei der Körperhaltung muss man sehr genau sein. Damit man die Geige einfacher festklemmen kann, gibt es auf dem Kasten einen Kinnhalter, meist aus schwarzem Holz. Der Bogen muss genau im Gleichgewicht liegen, damit die Geige klingt und nicht nur kratzt.
Wenn kein Finger auf die Seiten drückt, entsteht je ein Ton aus der Tonleiter. Die übrigen Töne erreicht der Geiger, indem er die Saite an der richtigen Stelle mit dem Finger niederdrückt. Da es keine Bünde gibt wie bei der Gitarre muss man genau die richtige Stelle treffen. Das ist sehr schwierig. Manchmal spielt ein Geiger auch zweistimmig, dann streicht er zwei Saiten gleichzeitig an, die nebeneinander liegen.


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